Dienstag, 19. Januar 2010

Kommerziell: Das Haus der Toten

Geisterjäger Delaware St. John 1: Das Haus der Toten

Die Delaware St. John-Reihe sind Individual-Games in 1st person, von denen seit 2005 bereits drei Teile erschienen sind und die Serie soll laut Herstellerangaben erst nach zehn Spielen abgeschlossen sein. Bisher habe ich nur den Auftakt der Reihe gespielt, habe aber auf alle Fälle vor die anderen nachzuholen.


Wer gruselige Spiele und 1st person mag, dem kann ich Delaware St. John ans Herz legen. "Das Haus der Toten" ist eingeteilt in zwei Kapitel, die sich beide mit dem unheimlichen Haus beschäftigen, das ein Hort für Geister sein soll. Dabei hat allerdings jedes Kapitel einen anderen thematischen Schwerpunkt. Anfangs müssen wir herausfinden, was mit einer Gruppe verschollener Jugendlicher passiert ist, die eines Abends zusammen zu dem alten, mehrstöckigen Haus gegangen sind um dort eine Party zu feiern. Im Spiel wird unser Geisterjäger stets mit seiner Begabung konfrontiert: Er sieht Geistererscheinungen und wird mit Visionen konfrontiert, die das damalige Geschehen darstellen. Das Spiel hat eine gruselige Atmosphäre, sowie einen gewissen Witz, der sich in erster Linie in den Gesprächen mit seiner Kollegin zeigt, mit der man über Funk in Kontakt bleibt. Der weibliche Part dient dazu Hinweise zu geben und Fotos, sowie Tonaufnahmen zu analysieren und uns die Ergebnisse zu liefern. Selbst ohne die Hinweise ist das Spiel mehr als einfach und besonders für Anfänger geeignet. Die Länge bewegt sich im Mittelmaß, vielen Spielern wird es vermutlich etwas zu kurz vorkommen. Die Grafik ist sehr klassisch, aber hübsch anzusehen und die 1st person-Perspektive ist keineswegs unübersichtlich - man braucht keine Angst vor Orientierungsproblemen zu haben. Alles in allem ist es empfehlenswert, von einigen Schwächen abgesehen. Da es nicht der große Adventure-Blockbuster ist, kann man hier wohl von einem "Geheimtipp" sprechen. Ich werde bei Gelegenheit über die Fortsetzungen berichten.

Produzent: Big Time Games, Vertrieb: Astragon
Jahr: 2005

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